Was ist der Eisprung und wann findet er statt?

Beim Eisprung (Ovulation) handelt es sich um die Ausstoßung der Eizelle aus dem Eierstock. Er ist die Voraussetzung für die Befruchtung der Eizelle und damit für eine Schwangerschaft. Der Eisprung findet etwa in der Mitte des weiblichen Menstruationszyklus statt.

Der Menstruationszyklus beginnt am ersten Tag der Periode und dauert ungefähr zwischen 23 und 35 Tagen. Während der Periode stößt die Gebärmutter die im vorangegangenen Zyklus aufgebaute Schleimhaut ab. Gleichzeitig wird von der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) die Bildung des follikelstimulierenden Hormons (FSH) angeregt, sodass in den Eierstöcken reife Eizellen gebildet werden können. Diese werden jeweils von einem Follikel umgeben. In jedem Zyklus reifen in den Eierstöcken bis zu 20 Follikel heran, wobei schließlich der größte mit dem Eisprung in den Eileiter gespült wird. Dabei ist es willkürlich, ob der rechte oder der linke Eierstock die Eizelle freigibt, da der Eisprung nicht in jedem Zyklus die Seiten wechselt.

 

Wann genau sind die fruchtbaren Tage?

Da die Länge des Menstruationszyklus von Frau zu Frau verschieden ist, variiert auch der genaue Zeitpunkt des Eisprungs und damit die fruchtbaren Tage. Spermien leben etwa 72 Stunden, während die Eizelle nach 24 Stunden abstirbt, wenn sie nicht befruchtet wird. Die fruchtbaren Tage einer Frau beginnen also 72 Stunden vor dem Eisprung und enden 24 Stunden danach. Gesunde Paare haben während dieser Zeit eine 25 prozentige Chance, schwanger zu werden.

Besteht also ein Kinderwunsch, ist es ratsam, den eigenen Zyklus genau zu beobachten und auf die verschiedenen Anzeichen des Eisprungs zu achten. So spüren einige Frauen beispielsweise während des Eisprungs Schmerzen (Mittelschmerz), der einige Minuten oder auch mehrere Stunden anhalten kann. Weiterhin verändert sich im Laufe des Zyklus der Zervixschleim, denn während der fruchtbaren Tage erinnert dieser hinsichtlich seiner Farbe und Konsistenz an rohes Eiweiß. Ein weiteres Anzeichen ist die Körpertemperatur. Diese kann nach dem Eisprung zwischen einem halben und 1,5 Grad Celsius ansteigen. Hier ist es also hilfreich, über mehrere Zyklen hinweg täglich morgens die Körpertemperatur zu messen und aufzuschreiben. Wird dabei eine Regelmäßigkeit festgestellt, ist es leichter, den genauen Zeitpunkt des Eisprungs und der fruchtbaren Tage zu ermitteln.

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Stammzellen sind die Bausteine des Lebens. Jede der über 100 Billionen Körperzellen eines Erwachsenen geht aus einer Stammzelle hervor. Durch Vermehrung und Differenzierung der Stammzellen entstehen mehr als 200 verschiedene Zellarten. Die natürlichen Aufgaben von Stammzellen sind Aufbau, Regeneration und Reparatur. Diese Fähigkeiten der Stammzellen nehmen – ausgehend von der befruchteten Eizelle – bereits während der Embryonalentwicklung und später während des gesamten Lebens kontinuierlich ab. Dies erklärt, weshalb gerade junge Stammzellen für eine medizinische Anwendung von besonderem Interesse sind.

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Als einmalige Stammzellquelle ein kostbares Gut

Nabelschnurblut

Im Blutkreislauf Ihres Babys befinden sich Millionen Stammzellen. Nach dem Abnabeln bleibt ein Rest dieses stammzellreichen Blutes in der Nabelschnur zurück. Zwischen 60 und 200 Milliliter des kostbaren Gutes "Nabelschnurblut" können bei einer Punktion der Nabelschnurvene gewonnen werden. Die Gewinnung der Nabelschnurblut-Stammzellen ist einfach, sicher, schmerzfrei und ohne Risiko für Mutter und Kind. Und noch ein Vorteil: Die Stammzellen sind zu diesem Zeitpunkt noch vollständig intakt, in der Regel virenfrei, äußerst agil und teilungsfreudig.

Gute Gründe für das Einlagern von Nabelschnurblut

  • Stammzellen aus Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe sind einfach und sicher zu gewinnen.
  • Kryokonserviert altern die Nabelschnurblut-Stammzellen nicht und behalten ihre vitalen Eigenschaften.
  • Für den eigenen Körper sind sie am besten verträglich - das Gewebe stimmt zu 100 Prozent überein.
  • Dass keine Abstoßungsreaktionen auftreten, ist vor allem für die Regenerative Medizin ein großer Vorteil.
  • Einmal eingelagert, können die Nabelschnurblut-Stammzellen unter Umständen auch für erkrankte Geschwister Hilfe bedeuten.
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