Pressemitteilung vom

Aktionswoche in Berlin informiert werdende Eltern

Aufruf von Vita 34 zur Nabelschnur-Stammzellspende

Der medizinische Bedarf an Stammzellen wächst ebenso rasant wie die Vielfalt der damit möglichen Behandlungsoptionen. Deshalb sind öffentliche Stammzellspenden ein wertvoller Beitrag zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge und zur Therapie zahlreicher bisher nur unzureichend behandelbarer Erkrankungen. Das Leipziger Unternehmen Vita 34, die größte Stammzellbank im deutschsprachigen Raum, möchte deshalb mit mehreren regional durchgeführten Aktionswochen unter dem Motto „Stammzellspende“ auf diese Thematik aufmerksam machen. Zielgruppe der Initiative sind vor allem werdende Eltern, da bei jeder Geburt für kurze Zeit einer der wertvollsten medizinischen Rohstoffe zur Verfügung steht: die Nabelschnur, aus deren Blut bzw. Gewebe unmittelbar nach der Entbindung besonders vitale sowie unbelastete Stammzellen entnommen und mittels Kryokonservierung eingelagert werden können. Leider geschieht dies bisher viel zu selten: Mehr als 98 Prozent der Nabelschnüre werden noch immer mit dem Klinikmüll entsorgt.

Die erste der geplanten regionalen Spendenaktionen findet vom 22. bis zum 25. Mai in Berlin statt. In diesem Zeitraum können sich werdende Eltern zur Einrichtung eines Depots mit den Nabelschnur-Stammzellen ihres Kindes bereiterklären. Im Rahmen der Aktionswoche wird Vita 34 alle Kosten für die Aufbereitung und die Aufbewahrung übernehmen. „Das wirtschaftliche Wachstum von Vita 34 gibt uns die Möglichkeit, nicht nur Forschungsprojekte zu Therapieansätzen zu unterstützen, sondern darüber hinaus durch unser Produktportfolio mit Spendenangeboten in solchen Aktionswochen ganz konkret zur Hilfe erkrankter Menschen beizutragen“, so Dr. Wolfgang Knirsch, der Vorstandsvorsitzende der Vita 34 AG: „Wir verfügen über die Infrastruktur, die Genehmigungen und die nötigen Ressourcen, um neben privaten Stammzelleinlagerungen auch Depots für die weltweite öffentliche Suche nach einer passenden Spende anzulegen.“

Unterstützt wird der Aufruf zur Einlagerung von Stammzellen auch von Andreas Köpke, der die Spendenwoche als Schirmherr repräsentiert. Der Ex-Nationaltorwart und heutige Torwarttrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft betont die Bedeutung, die einer größeren Verfügbarkeit von Stammzelldepots zukommt: „Wenn man in der Zeitung von einem Aufruf zur Typisierung liest, weil ein krankes Kind eine Stammzelltransplantation benötigt, dann wünscht man sich natürlich eine breite Beteiligung. Und man wünscht sich, dass solche Aufrufe in Zukunft seltener werden, weil die Chance zur Einlagerung von Nabelschnur-Stammzellen häufiger genutzt wird.“ Für zusätzliche Anreize, die „Bausteine des Lebens“ zu spenden, soll auch das neue Angebotsmodell VitaPur sorgen. Dabei können Eltern ein individuelles Stammzelldepot zur gesundheitlichen Vorsorge für ihr eigenes Kind mit einem öffentlichen Depot für die weltweite Spendersuche kombinieren.

Für Dr. Wolfgang Knirsch stellen diese allgemein verfügbaren Einlagerungen von Nabelschnurblut eine sinnvolle Ergänzung des Geschäftsmodells mit privaten Depots dar: „Wir treten damit bewusst nicht in Konkurrenz zu den bestehenden öffentlichen Stammzellbanken. Wir können aber die Spielräume, die uns der Erfolg dieses Geschäftsmodells erlaubt, allein schon für eine bessere Wahrnehmung des Themas Stammzellspende in der Öffentlichkeit einsetzen. Davon profitieren alle, die auf eine das Leben rettende Spende angewiesen sind.“ Vita 34 kann für diese Aufgaben bereits auf eine mehr als 20-jährige Erfahrung zurückblicken. Von exakt elf Stammzell-Einlagerungen im Gründungsjahr 1997 haben sich die Aktivitäten auf über 215.000 Einlagerungen zum Ende des Geschäftsjahres 2017 ausgedehnt. Mit kontinuierlich wachsendem Erfolg, zahlreichen Kooperationspartnern im Ausland und Kunden aus mittlerweile rund 30 Ländern ist Vita 34 für die Zukunft stark positioniert.


Über Vita 34

Vita 34 in Leipzig wurde 1997 als erste private Nabelschnurblutbank Europas gegründet und bietet als Komplettanbieter für Kryokonservierung die Entnahmelogistik, die Aufbereitung und die Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe an. Stammzellen sind ein wertvolles Ausgangsmaterial für die medizinische Zelltherapie und werden bei Temperaturen um minus 180 Grad Celsius am Leben erhalten, um bei Bedarf im Rahmen einer Behandlung eingesetzt werden zu können. Mehr als 215.000 Kunden aus Deutschland und weiteren 28 Ländern haben bereits mit einem Stammzelldepot bei Vita 34 für die Gesundheit ihrer Kinder vorgesorgt.

 

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