Ultraschallbild

Wann erhält man das erste Ultraschallbild?

In Deutschland gehört der Ultraschall seit 1979 zu den Routineuntersuchungen während der Schwangerschaft und zählt zu den nicht-invasiven Methoden in der Pränataldiagnostik. In den Mutterschaftsrichtlinien werden insgesamt drei Ultraschall-Untersuchungen empfohlen, eine in jedem Trimester.

Der erste Ultraschall wird demnach zwischen der 9. und 12. Schwangerschaftswoche gemacht, parallel zur zweiten Vorsorgeuntersuchung. Das Baby ist jetzt etwa zwei Zentimeter groß und sein Gesicht und sein Herzschlag sind schon deutlich zu erkennen. Der Arzt berechnet anhand der Größe des Babys den genauen Geburtstermin. Für die Bestimmung des Geschlechts ist es jedoch noch zu früh. Der Arzt erkennt aber jetzt schon, ob eine Mehrlingsschwangerschaft vorliegt. Für die werdenden Eltern gibt es am Ende der Untersuchung das erste Ultraschallbild. Dies ist ein magischer Moment für viele Paare, weil das heranwachsende Kind mit dem Ultraschallbild fassbarer wird.

 

Was wird in den folgenden Untersuchungen überprüft?

Das zweite Ultraschallbild wird zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche gemacht. Die Untersuchung wird auch als „großer Ultraschall“ bezeichnet, weil der Arzt dabei besonders darauf achtet, ob sich die Organe des Babys normal entwickeln und ob die Herzkammern und –klappen funktionieren. Außerdem werden der Sitz der Plazenta und die Fruchtwassermenge kontrolliert und es wird nach Hinweisen auf Chromosomenstörungen wie Trisomie 21 (Down-Syndrom) gesucht. Der Arzt kann auf dem zweiten Ultraschallbild nun auch das Geschlecht des Kindes erkennen.

Die dritte Ultraschalluntersuchung findet zwischen der 29. und 32. Schwangerschaftswoche statt. Der Arzt überprüft jetzt insbesondere das Wachstum des Babys und misst sowohl den Durchmesser als auch den Umfang von Kopf und Bauch. Anhand dieser Werte kann er errechnen, wie groß und wie schwer das Kind bei der Geburt sein wird. Auf diesem Ultraschallbild ist das Kind wohl zum letzten Mal ganz zu erkennen. Das Ungeborene wird in den nächsten Wochen einen kräftigen Wachstumsschub machen und ist deswegen im Ultraschall meist nicht mehr komplett darstellbar.

 

Das 3D-Ultraschallbild

Zusätzlich zu den oben genannten Untersuchungen bieten viele Ärzte mittlerweile einen 3D-Ultraschall an, der allerdings nicht von der Krankenkasse bezahlt wird. Der optimale Zeitpunkt dafür ist zwischen der 20. und 30. Schwangerschaftswoche. Da man auf dem dreidimensionalen Ultraschallbild das Gesicht des Babys und auch viele weitere Details sehr gut erkennen kann, ist diese Untersuchung, gern auch als „Baby-TV“ bezeichnet, für die werdenden Eltern besonders aufregend.

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Stammzellen

Stammzellen sind die Bausteine des Lebens. Jede der über 100 Billionen Körperzellen eines Erwachsenen geht aus einer Stammzelle hervor. Durch Vermehrung und Differenzierung der Stammzellen entstehen mehr als 200 verschiedene Zellarten. Die natürlichen Aufgaben von Stammzellen sind Aufbau, Regeneration und Reparatur. Diese Fähigkeiten der Stammzellen nehmen – ausgehend von der befruchteten Eizelle – bereits während der Embryonalentwicklung und später während des gesamten Lebens kontinuierlich ab. Dies erklärt, weshalb gerade junge Stammzellen für eine medizinische Anwendung von besonderem Interesse sind.

Alleskönner zum Regenerieren, Spezialisieren & Reparieren
Als einmalige Stammzellquelle ein kostbares Gut

Nabelschnurblut

Im Blutkreislauf Ihres Babys befinden sich Millionen Stammzellen. Nach dem Abnabeln bleibt ein Rest dieses stammzellreichen Blutes in der Nabelschnur zurück. Zwischen 60 und 200 Milliliter des kostbaren Gutes "Nabelschnurblut" können bei einer Punktion der Nabelschnurvene gewonnen werden. Die Gewinnung der Nabelschnurblut-Stammzellen ist einfach, sicher, schmerzfrei und ohne Risiko für Mutter und Kind. Und noch ein Vorteil: Die Stammzellen sind zu diesem Zeitpunkt noch vollständig intakt, in der Regel virenfrei, äußerst agil und teilungsfreudig.

Gute Gründe für das Einlagern von Nabelschnurblut

  • Stammzellen aus Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe sind einfach und sicher zu gewinnen.
  • Kryokonserviert altern die Nabelschnurblut-Stammzellen nicht und behalten ihre vitalen Eigenschaften.
  • Für den eigenen Körper sind sie am besten verträglich - das Gewebe stimmt zu 100 Prozent überein.
  • Dass keine Abstoßungsreaktionen auftreten, ist vor allem für die Regenerative Medizin ein großer Vorteil.
  • Einmal eingelagert, können die Nabelschnurblut-Stammzellen unter Umständen auch für erkrankte Geschwister Hilfe bedeuten.
  • In klinischen Studien werden weltweit neue Therapien und Anwendungsgebiete erprobt.